Die größten Tricks der Kosmetikindustrie

Die Kosmetikindustrie boomt! Andauernd stürmen Innovationen den Markt. Immer schneller, immer besser. Vermeintlich. Doch in der schnelllebigen Kosmetik-Welt bleiben natürlich auch die Skandale nicht aus. Ja, viele Hersteller bedienen sich kleiner legaler Tricks, um ihre potenziellen Kunden von ihren Produkten zu überzeugen.

Gebrochene Produktversprechen

Full-Repair-Shampoo, Anti-Aging-Creme, Glow-Boosting-Serum: Heute gibt es viele Produkte, die wirklich großartige Produktversprechen liefern. Doch können die Kosmetikprodukte auch wirklich, was sie versprechen? Viele nicht. Einige sind sogar komplett wirkungslos. Und auch auf viele Etiketten kann man nichts mehr geben. Da der Begriff Naturkosmetik nicht geschützt ist, können Hersteller kreativ werden und ihre Produkte als nachhaltig und natürlich kennzeichnen. Ohne, dass sie es auch wirklich sind. Dabei spricht man auch von “Greenwashing”. Ein Trick, der nicht nur Verbraucher blendet, sondern auch Allergikern gesundheitliche Beschwerden bescheren kann.

Hier erfährst Du, woran Du gute Naturkosmetik erkennen kannst.

Geschlechtsabhängige Preise

Es sind nicht ausschließlich die Frauen, um dessen Aufmerksamkeit da draußen in der großen weiten Kosmetik-Welt gebuhlt wird. Auch Männer werden heiß umworben. Der entscheidende Unterschied: Männer kaufen preisbewusster ein. Deshalb zahlen sie auch weitaus weniger für dieselben Produkte. Ja, die Kosmetikhersteller lassen weibliche Verbraucher meist weitaus tiefer in die Tasche greifen. Frauen sind offenbar bereit, mehr für Kosmetik zu zahlen. Und das wird ausgenutzt. Oben drauf noch das perfekte Produktversprechen – häufig nicht mehr als eine Illusion. Das verkauft sich. Kosmetika für Frauen kosten bis zu 200 Prozent mehr als für Männer.

Schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten

Wer denkt, dass in verkäuflichen Produkten lediglich gut verträgliche, unbedenkliche Inhaltsstoffe stecken, der liegt falsch. Leider beinhalten viele herkömmliche Kosmetikprodukte – abseits der echten Naturkosmetik – gefährliche Inhaltsstoffe. Sogar im Bereich der Apothekenkosmetik. Es kann zwar sein, dass Du mit einem solchen Produkt zurechtkommst und Deine Haut nicht merklich darauf reagiert, doch vielleicht hast Du Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Husten nur noch nicht mit Deinen Pflegeprodukten in Verbindung gebracht.  

Was viele nicht wissen: Die Industrie zur Herstellung von Körperpflegemitteln und Kosmetika ist eine Subbranche der chemischen Industrie. Kein Wunder also, dass viele Hersteller synthetische Chemikalien in ihren Produkten verarbeiten. Diese Substanzen werden also auch zum Beispiel dazu verwendet, Kupplungen zu fetten, Pestizide zu stabilisieren oder Industrieböden zu reinigen. Ob ein Gesichtsreiniger mit Inhaltsstoffen, der Böden reinigt, gut für unser Gesicht sein kann? Das bleibt fraglich.

Tierversuchsfreie Kosmetik

Eigentlich sind Tierversuche heutzutage gesetzlich verboten. Doch sie geschehen leider noch immer. Aufgrund der sogenannten REACH-Verordnung werden Tierversuche in der EU auch heute noch gefördert. Tierversuche finden also noch immer statt – durch die Hintertür. In diesem Artikel erfährst Du mehr über das Thema!

Experten-Werbung

Viele Firmen werben mit Ärzten oder Expertenmeinungen und geben wissenschaftliche Studien mit an. Warum? Nun ja, ihrem Urteil vertrauen die Verbraucher. Doch Experten, die eine Creme empfehlen, müssen keine Dermatologen sein. In vielen Fällen handelt es sich um Schauspieler und die wissenschaftliche Anmutung ist nichts als Schein.

Verbrauchertests

“99 Prozent aller Verbraucher hatten nach zwei Wochen glatte Haut!” Ein Verbrauchertest ist ein wichtiges Instrument, um die Wirkung von kosmetischen Produkten glaubhaft zu vermitteln. Bei der Menge an Produkten da draußen sind wir als potenzieller Käufer schon skeptisch, ob die tausendste Anti-Aging-Creme auch wirklich faltenfrei hält. Doch bei diesen Tests handelt es sich meistens nur um Zufriedenheitsstudien. Tipp: Achtet einfach auf das Sternchen hinter den Werbeaussagen. Kleingedruckt gibt der Hersteller dann meist Informationen über die Teilnehmerzahl preis. Der Trick basiert auf dem Fakt, dass die Mindestteilnehmerzahl bei Kosmetikprodukten nicht festgelegt ist. Ganz im Gegensatz zu medizinischen Studien und zum Beispiel Sonnenmilch.

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