Diese Persönlichkeiten haben Beauty-Geschichte geschrieben

Bevor die folgenden Persönlichkeiten Beauty-Geschichte geschrieben haben, war es nicht üblich, dass eine Frau sich schminkte. Vielmehr taten es (wenn überhaupt) bloß Schauspielerinnen oder Prostituierte. Heute ist das kaum vorstellbar. Wie einige unserer heutigen Kosmetik- und Beauty-Essentials erfunden wurden, verraten wir Dir jetzt. Diese Persönlichkeiten begleiten uns täglich. Natürlich nicht persönlich, aber in Form von Hautpflege, Mascara, Lippenstift und mehr.

Mabel Williams – die erste Mascara

Hach ja, die Liebe! Die junge Mabel Williams aus Chicago wollte ihren späteren Ehemann in der Kennenlernphase auf sich aufmerksam machen. Wie genau? Mit einem unwiderstehlichen Augenaufschlag. Sie versuchte ihre Wimpern mit Ruß zu betonen. Doch so ganz schien ihr der Effekt noch nicht zu reichen. Ihr Bruder Thomas L. Williams, ein gelernter Apotheker, half ihr und mischte Vaseline mit Kohlenstaub. Die erste Mascara war geboren. Im Jahre 1915 wurde die Marke “Maybelline” lanciert. Bis heute liegen Produkte dieser Marke in den Regalen weltweiter Drogeriegeschäfte. Übrigens: Hast Du gewusst, dass es sich um eine Wortschöpfung aus dem Vornamen Mabel und Vaseline handelt?

Helena Rubinstein – erste Hautpflege auf hohem Niveau

Sie gilt als die Erfinderin der Schönheitsindustrie: Helena Rubinstein. Sie stammte aus einer kleinbürgerlichen jüdischen Familie aus Polen und baute sich ein Weltimperium auf. Bereits im Jahre 1902 stellte Rubinstein den Menschen eine zu dieser Zeit völlig neue Hautpflege vor, selbst entwickelt und gemischt. Sie erforschte laufend gemeinsam mit prominenten Wissenschaftlern die Haut: Fünf Jahre später, im Jahre 1910, legte sie die Einteilung der unterschiedlichen Hauttypen fest – ein Meilenstein für die Entwicklung der Hautpflege. Es folgten diverse erfolgreiche Hautpflegeprodukte, auch gegen Akne. 1938 erfand sie die erste wasserfeste Mascara. Zum Höhepunkt ihrer Karriere führte sie 100 Niederlassungen, in denen sich ihre Kunden verwöhnen lassen konnten. In 14 Ländern mit 30.000 Mitarbeitern. Bis heute werden Texturen und Inhaltsstoffe stetig weiterentwickelt, angetrieben von der Suche nach der bestmöglichen Qualität. Die Marke Helena Rubinstein steht auch jetzt noch für luxuriöse Produkte für die Kundin mit hohem Anspruch.

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Pierre-Francois-Pascal Guerlain – der erste Lippenstift

Wer hat den von uns so geliebten Lippenstift erfunden? Der Lippenstift in seiner typischen Stiftform wurde von Pierre-Francois-Pascal Guerlain erfunden, dem Gründer des gleichnamigen Unternehmens. Nachdem die Damen ihre Lippen im 16. Jahrhundert mit einem Schildlaus-Mix färbten und sich im 17. Jahrhundert mit Weintrauben und festen Pomaden halfen, geschah im Jahre 1828 der Donnerschlag: Der Geschäftsmann importierte eine Lippentönung aus England. Ihr Name: Liquid Bloom of Roses. Die Rezeptur wurde in den nächsten Jahren verbessert und zum flüssigen Rosenextrakt weiterentwickelt. Haltbar und ohne Abfärben – ein großer Erfolg. Der nächste Schritt: Roselip, eine feste Lippenfarbe. Diese kam in einem aufwendig gestalteten Tiegel aus Pariser Porzellan und wurde schnell zum Verkaufsschlager. Guerlain ist auch heute noch eine Marke des gehobenen Segments – und eines der ältesten Parfümhäuser der Welt. Das erste Parfumgeschäft der Familie Guerlain eröffnete 1828.

Max Factor – das erste Make-up

Wir springen zurück in die goldenen Jahre Hollywoods: Max Factor, der in Russland geborene Erfinder, Make-up-Artist und Perückenmacher entschied sich, 1904 nach Los Angeles zu ziehen. Er war nun am Puls der Filmbranche. Der Erfolg kam schnell und er arbeitete schon bald mit den wichtigsten Stars Hollywoods zusammen. Doch er kümmerte sich nicht bloß um die Verschönerung der Prominenz, nein, er arbeitete zusätzlich an einer eigenen Kosmetiklinie. Diese sollte auf der Leinwand glamourös, jedoch natürlich und nicht maskenhaft wirken. Im Jahre 1916 brachte er die ersten (außerhalb der Filmbranche) frei verkäuflichen Augenbrauenstifte und Lidschatten auf den Markt. Es dauerte nur vier Jahre bis er eine ganze Kosmetikserie herausbrachte. Er nannte sie Make-up – die Geburt eines Begriffs, den wir bis heute nutzen. Seine Produkte und Anwendungstechniken bescherten ihm sogar einen Oscar.

Brüder Charles und Joseph Revson – der erste Nagellack

Fingernägel wurden bereits seit dem 19. Jahrhundert schon in Form gebracht, mittels Scheren oder Feilen. Auch wurden sie eingecremt und mit Öl poliert. Doch erst 1932 erfanden die Brüder Charles und Joseph Revson den ersten Nagellack. Charles Revson ging vor der Gründung seiner Marke Revlon als Vertreter einer Kosmetikfirma im Großraum New York hausieren. Inspiriert wurden die Brüder von der Autoindustrie, in der stark deckende Farbpigmente zum Lackieren der Autos eingesetzt wurden. Der Chemiker Charles Lachman (das “L” in Revlon) verfeinerte dessen Textur und zusammen gründeten sie die Marke Revlon. Als Revson bemerkte, dass die Fingernägel seiner Frau gar nicht zu ihrem Lippenstift passte, hatte er die Idee zu den "matching lips and fingertips". Seinen modischen Durchbruch feierte der Nagellack dann durch legendäre Filmdiven wie Rita Heyworth oder Gloria Swanson.

Von Creme bis Rouge – wie fing alles an?

Wie bei so vielem Anderen wurde der Grundstein der Kosmetik ab 2500 v. Chr. im alten Ägypten gelegt. Pflege- und Schmink-Rituale gehörten bei den alten Ägyptern zum täglichen Leben. Das tägliche Waschen? Das war ein unbedingtes Muss. Und die Bemalung war nicht nur schön anzusehen, sie diente auch etwa dem Sonnenschutz.

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