Strobing-Mania: Wie viel Highlighter denn noch?

Glitzernde Nasen, metallisch-schimmernde Wangenknochen und changierende Stirnen: Hört sich arg nach Karneval oder einem Roboter-Film an, oder nicht? Doch es ist Realität. Heutzutage begegnen wir auf der Straße am laufenden Band Frauen, die mit viel Highlighter extra glänzen wollen. Was dahinter steckt? Strobing, ein Beauty-Trend. Wir flüstern Dir, was dahinter steckt – und was wir davon halten.

Strobing – was ist das?

Hinter diesem Begriff verbirgt sich quasi die Gegenbewegung zum Contouring, einem anderen Beauty-Trend, der zuvor gehyped wurde. Beim Strobing strebt man den allseits beliebten Glow an, der einen frisch und jung wirken lassen soll: Man greift zum Highlighter und betont damit nicht bloß dezent die Wangenknochen, sondern auch zum Beispiel die Stirn, den Nasenrücken, die Nasenspitze, das Lippenherz, den Brauenbogen und den inneren Augenwinkel. Klingt viel? Ist es auch. Zu viel, wie wir finden. Ein natürlicher, subtiler Glow klingt gut, doch in der Praxis fällt der Strobing-Trend leider selten gut aus.

Das Ergebnis ist häufig unvorteilhaft

Was auf Laufstegen, in Magazinen oder Instagramfotos im ersten Moment überaus toll aussieht, offenbart sich in der Wirklichkeit häufig als zu viel des Guten. Wer zu viel Highlighter aufträgt – und dazu noch an solch unvorteilhaften Stellen wie der Nase oder der Stirn – dem wird eher ein Schweißausbruch zugeschrieben. Und nicht der Natural Glow, den man eigentlich erreichen wollte.

Deshalb an dieser Stelle ein kurzes Plädoyer für das Motto “Weniger ist mehr”: Mädels, Highlighter sind wirklich eine grandiose Sache. Sie heben gewisse Stellen in unserem Gesicht hervor. Doch zu viel Glow wirkt einfach unnatürlich. Das ist die eine Sache. Doch noch viel ärgerlicher ist es, wenn jemand mit vergrößerten Poren, Unreinheiten oder einer sowieso schon öligen T-Zone diese Bereiche noch mit illuminierenden Pudern oder Cremes betont. In diesem Fall ist nicht der natürliche Glanz das Resultat, sondern vielmehr die Betonung einer scheinbar speckschwartigen Problemhaut. Das muss nicht sein.

Zu viel Highlighter – eine Sucht?

Klar, wir geben es selbst zu: In wohl jeder Frau steckt eine kleine Elster, die von glitzernden Dingen scheinbar magisch angezogen wird. Schimmernde Highlighter eingeschlossen. Wenn in einer Frau nun zusätzlich noch ein bekennender Beautyholic schlummert, ist es schnell um sie geschehen. Die Verführung ist groß: Derzeit gibt es Highlighter einfach überall – und in jeder denkbaren Textur. Sie regieren die Beauty-Welt.

Es ist also durchaus verständlich, wenn sich eine Frau nicht gegen das große Glitzern wehren kann oder möchte. Das Gute ist: Jeder darf mit glitzern. Nur eben jeder auf seine Weise – und seiner Haut entsprechend. Das heißt: Frauen mit einer öligen Mischhaut sollten viel sparsamer mit dem Highlighter umgehen als Frauen mit trockener Haut. Und wer mit großen Poren und/oder Unreinheiten kämpft, kann lieber die Augen glänzen lassen als das Gesicht.

Wie Highlighter auch punkten kann

Richtig angewendet ist natürlich nichts gegen das Highlighten einzuwenden. Auch wir lieben einen subtilen Glow. Strobing, das Highlighter-Handwerk, kann auch durchaus glücken. Doch meist nur bei makelloser Haut. Und wer hat die schon? Deshalb ist es unserer Meinung nach ratsam, sich beim Thema Strobing und All-over-Glow eher etwas zurückzuhalten. Auf Highlighter verzichten muss hingegen keiner. Greife zu einer für Deinen Hauttypen geeigneten Highlighter-Textur (Puder oder Creme) und betone Augeninnenwinkel, um den Blick zu öffnen oder dezent die Wangenknochen. Wichtig hierbei ist das ausgiebige Verblenden, sonst strahlst Du gegen zwei Balken im Gesicht um die Wette. Wer eine gute Haut hat, kann auch ein bis zwei Tropfen flüssigen Highlighter in seine Foundation mischen. Wichtig ist bei alldem wirklich nur eines: Weniger ist mehr. Denn nur so wirkt Dein Teint wunderschön gesund – mit einem natürlich-frischen Glow.

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