Wie viel Geld geben Frauen für Kosmetik aus?

Seren, Cremes, Puder, Rouge und mehr: Die Liste unserer liebsten Beauty-Produkte ist lang. Und täglich begegnen wir neuen Produkten, die uns den Kopf verdrehen. Die Kosmetikindustrie wird aufgrund der hohen Nachfrage schneller. Genauso auch unser Griff zum Geldbeutel: Hier eine BB-Cream, da ein Parfum. Das läppert sich. Wir haben uns mit der Frage “Wie viel Geld geben Frauen für Kosmetik aus?” beschäftigt. Und welche Rolle spielen dabei eigentlich Social-Media-Trends?

Deutschland im Kosmetik-Fieber

Das Geschäft boomt. Schminke und Cremes lassen in Deutschland die Kassen klingeln. Laut Statista konnten 2017 allein mit Produkten dekorativer Kosmetik (z.B. Produkte wie Lippenstift, Make-up oder Wimperntusche) in Deutschland insgesamt rund 1,84 Milliarden Euro umgesetzt werden. Der Umsatz im Bereich der Haut- und Gesichtspflegemittel betrug 2017 rund 3,1 Milliarden Euro. Dekorative Kosmetik und Hautpflegeprodukte gehören neben Haarpflegemitteln zu den drei Teilbereichen des Marktes für Körper- und Schönheitspflegeprodukte. Dieser – und jetzt heißt es festhalten! – konnte im Jahr 2017 insgesamt 13,56 Milliarden Euro erwirtschaften. In den nächsten Jahren sollen die Umsätze laut Experten noch weiter steigen.

Pro-Kopf-Ausgaben in Deutschland

Fast die Hälfte aller deutschen Frauen verwendet laut statistischen Erhebungen regelmäßig einen Lippenstift, zwei Fünftel Make-up. Und jetzt, Butter bei die Fische: Wie viel Geld geben deutsche Frauen denn nun im Schnitt für Kosmetik aus? 2016 waren es durchschnittlich 164 Euro pro Jahr – damit liegen wir wie schon die Jahre zuvor deutlich über dem europäischen Schnitt. Auf die Zahlen aus dem Jahr 2017 sind wir schon sehr gespannt.   

Kosmetik-Boom durch YouTube?

Es wird eng in den Badezimmerschränken der Deutschen: Ja, die Deutschen kaufen so viel Kosmetik wie noch nie. Doch woran mag das liegen? Zum Beispiel am Trend der Schminktutorials auf YouTube. Die beliebten YouTuber erklären ihren Zuschauern, wie sie Lidschatten perfekt verblenden, die Haut richtig pflegen und welche Produkte sie gerade verwenden. Praktisch und super leicht! Die passenden Links zum Nachkaufen stehen in der Infobox. Diese Schminkanleitungen erhalten Tausende Klicks und animieren Jung und Alt zum Kaufen. Der Suchtfaktor spielt dabei definitiv eine Rolle. Besonders jüngere Zuschauer wollen ihren Idolen nacheifern und geben ihr Geld für dessen liebste Kosmetikprodukte aus.

Das haben auch die PR-Agenturen großer Beauty-Marken mitbekommen und versorgen die Beauty-Vlogger regelmäßig mit neuen Produkten zum Testen. Das zahlt sich aus. Für beide Seiten: Denn der Hersteller muss heute nicht mehr das prominente Topmodel buchen, um mit einem Produkt eine gewisse Zielgruppe zu erreichen. Er kann auch auf Influencer, Blogger und Vlogger mit einer großen Community setzen, die ihr Produkt empfehlen. Ihre Glaubwürdigkeit leidet in den meisten Fällen nicht unter den regelmäßigen Produktplatzierungen. Schließlich wünschen sich die User Themen wie “Meine Gesichtspflege-Favoriten” oder “Meine Top 5 Mascaras” oder “Meine tägliche Pflege-Routine”. Eine Win-Win-Situation.

Der Social-Media-Faktor

Einem weiteren Aspekt, der womöglich am steigenden Pro-Kopf-Verbrauch von Kosmetikprodukten beteiligt ist, begegnest Du, wenn Du Dich auf Social-Media-Kanälen wie Instagram umschaust. Hier laden Tausende Nutzer Fotos hoch, auf denen sie ihre wunderschön glatte Haut, einen perfekt gezogenen Lidstrich oder die neuste Trend-Lippenstiftfarbe zeigen. Stichwort: Selbstinszenierung. Immer auf der Suche nach dem perfekten Foto, greifen viele Frauen lieber einmal mehr in die Beauty-Trickkiste. Oder auch in die technische: Bildbearbeitungsprogramme oder geräteeigene Filter heben Farben hervor, schmälern Gesichter – ja, sie machen sogar schlanker. Diese Selfie-Kultur hilft der Kosmetik-Branche bei ihren Umsätzen. Das Alter spielt heute kaum noch eine Rolle. Haben wir uns früher mit 13 Jahren noch heimlich zum Spaß im Kinderzimmer geschminkt, so ist es heute nicht selten, dass Kinder in diesem Alter sogar geschminkt zur Schule gehen. Und geben wir es doch mal zu: Hautpflege und Make-up sind doch einfach auch überaus schöne Themen, die einfach Spaß machen. Schämen muss man sich unserer Meinung nach also nicht für seinen (vielleicht etwas höheren) Konsum von Kosmetikartikeln.

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